Das bild wurde uns von Photo Sliasthorp in Schleswig zur Verfügung gestellt.

Pastorin Kerstin Popp
Bahnhofstr.3
24850 Schuby

Tel.: 04621 / 4840050
email: popp@schuby.kkslfl.de

Liebe Gemeinde, der Monatsspruch für Februar lautet:
Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll. (Römerbrief 8,18)
Was mag Paulus gemeint haben, als er das den Römern schrieb? Unter was hatten er und seine Mitchristen zu leiden?
Einige Leiden zählt Paulus in seinen verschiedenen Briefen auf. Folter, Körperverletzung, Vertreibung, Gefängnis – die Liste ist lang. Und doch konnte ihn kein Schmerz davon abhalten, seine Botschaft von Jesus Christus auf den offenen Plätzen der Städte, in die er kam, zu verkünden. Denn: siehe oben: was bedeuten diese Leiden im Vergleich zu der herrlichen Zukunft, die der Menschheit winkt?
Die Hoffnung auf ein gutes Ende aller Leiden setzt große Kräfte frei. Die Hoffnung, dass die Krankheit überstanden wird, setzt Heilungskräfte bei den Patienten frei, die manche Ärzte staunen lassen.
Die Hoffnung, am Ende aller Strapazen ans rettende Ziel zu kommen, lässt Flüchtlinge Übermenschliches ertragen.
Wer keinen Sinn mehr in seinem Dasein erkennen kann, weil es sich für nichts mehr zu leben lohnt, verliert diese Kraft.
Wir brauchen ein Ziel, für das es sich lohnt, jeden Morgen neu aus dem Bett zu steigen und den Tag zu beginnen. Oft kostet es Kraft, auch das Leiden täglich neu anzunehmen und damit zu leben.
Wie gut das gelingt, trotz Leiden zufrieden zu sein, hängt von der eigenen Lebenseinstellung ab.
Ein Glaubender wie Paulus hofft auf den Geist Gottes. Auf seine stärkende Kraft verbunden mit der Zuversicht: da kommt ja noch was. Das Beste kommt zum Schluss. Gottes Herrlichkeit wartet.
Mögen auch Sie mit dieser Verheißung den neuen Monat beginnen!
Ihre Pastorin Kerstin Popp